Cloverleaf, der Kommunikationsserver

Ein modernes Krankenhaus muss heute als wirtschaftliches Unternehmen geführt werden. Unbedingte Voraussetzung dafür ist, dass alle anfallenden Daten in den einzelnen Funktionsbereichen in Echtzeit dem Abrechnungssystem zugeführt werden. Nur so ist sichergestellt, daß alle erbrachten Leistungen vollständig abgerechnet werden.

Ein weiteres Ziel der Krankenhäuser ist, die EFA/ECR (elektronische Patientenakte) zu implementieren. Die in den Funktionsbereichen und auf den Stationen erfaßten Dokumentationen müssen deshalb in einem zentralen Krankenhausinformationssystem zusammengeführt werden.

Systemanbindung ohne Cloverleaf




Ohne Cloverleaf muss jedes einzelne Subsystem über proprietäre Schnittstellen bzw. sehr häufig über Varianten von Standards angebunden werden. Als Folge dessen hat das KIS meist sehr viele Schnittstellen zu bedienen, da hier in der Regel die Patientenadministration erfolgt. Das heißt, es muss jede Schnittstelle immer wieder individuell eingebunden werden. Bei Updates des KIS müssen alle Schnittstellen angepasst werden. Dies ist in der Regel kosten- und zeitintensiv sowie fehleranfällig.

Einige Systeme werden häufig nicht angebunden, weil der Zeit- und Kostenaufwand für eine programmierte individuelle Anpassung zu hoch ist.

Eine laufende Überwachung der Schnittstellen ist nicht möglich. Fehler werden erst erkannt, wenn der Arbeitsablauf in den Abteilungen aufgrund fehlender Daten gestört wird.

Deshalb: Systemanbindung mit Cloverleaf



Jedes System ist an Cloverleaf angeschlossen, unabhängig welches Transportprotokoll oder Datenformat benötigt wird. Cloverleaf bildet alle Netzwerkprotokolle ab.

Das Datenformat, in dem die einzelnen Systeme ihre Nachrichten schicken, ist absolut beliebig. Cloverleaf konvertiert automatisch in das jeweilige Format, dass das empfangende System benötigt.

Jedes System ist nur einmal mit dem Kommunikationsserver Cloverleaf verbunden und muss nur einmal seine Nachrichten versenden. Sie sparen dadurch erhebliche Folgekosten, da Sie keine aufwändigen Anpassungen mehr durch die Systemhersteller durchführen lassen müssen.

Sie haben die Möglichkeit, über den Netzwerk-Monitor oder den Alarmmonitor den aktuellen Status der Schnittstellen selbst zu überwachen oder automatisch überwachen zu lassen.