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ISiK Stufe 1 und 2 für Infor™ Cloverleaf® Integration Suite

ISiK (Informationstechnische Systeme in Krankenhäusern) ist das neue interoperable Austauschformat für den Klinik-Alltag – entwickelt von der nationalen Agentur für digitale Medizin gematik – und verbindet alle IT-Systeme, die vor Ort zum Einsatz kommen, damit wichtige Informationen ohne Umwege dort landen, wo sie benötigt werden.

Als eines der ersten Systeme in Deutschland hat die Infor Cloverleaf® Integration Suite der Health-Comm GmbH jetzt die Stufen 1 und 2 und damit die offizielle Bestätigung des ISiK Standards erreicht.

Die Cloverleaf® Integration Suite optimiert den Austausch klinischer Daten und verbessert gleichermaßen die Gesundheitsversorgung und die Geschäftsabläufe Ihrer Einrichtung. Mit Cloverleaf® können medizinische Einrichtungen komplexe Interoperabilitätsprobleme lösen und skalieren – alles nach den neuesten Standards (einschließlich HL7® FHIR®).

Mit ISiK verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, den Datenaustausch im Gesundheitswesen auf Basis von FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resource) zu verbessern. Nach der verpflichtenden Umsetzung von ISiK Stufe 1 im vergangenen Jahr folgen zu jeweils Mitte der kommenden Jahre weitere Entwicklungsstufen mit zusätzlichen Anwendungsbereichen, sowie einer Erweiterung der bereits spezifizierten Profile der vorherigen Entwicklungsstufen, die zu einer deutlichen Verbesserung der Interoperabilität im europäischen Datenraum führen sollen.

Drei Fragen an Dirk Engels,
CTO der Health-Comm GmbH:

Welche Bedeutung hat die ISiK Bestätigung der Stufen 1 und 2 für die aktuelle Entwicklung der Health-Comm GmbH – und welche für die Kunden?

Die ISiK-konforme Kommunikation zwischen IT-Systemen ist für alle Kunden relevant. Auch wenn bestehende Schnittstellen nicht adhoc auf ISiK umgestellt werden, so bietet ein Kommunikationsserver, der zwischen unterschiedlichen Kommunikationsstandards vermitteln kann, entscheidende Vorteile für die Integration neuer FHIR-basierter Apps. ISiK erleichtert hier die Kommunikation in FHIR, in dem die Struktur zentraler Ressourcen wie dem Patientendatensatz bereits definiert ist. Dieser Umfang erweitert sich sukzessive mit jeder ISiK-Ausbaustufe. Mit der Absolvierung des freiwilligen ISiK Bestätigungsverfahren als erster Kommunikationsserver überhaupt, belegt die Health-Comm wieder einmal die führende Rolle im Bereich des interoperablen Datenaustauschs mit der Infor™ Cloverleaf® Integration Suite. Mit der Bestätigung für Stufe 1 und 2 zeigen wir, dass der Cloverleaf® ISiK-konform kommunizieren kann und wir bereit für die Herausforderungen der Zukunft sind. Wir begleiten unsere Kunden damit sicher und verlässlich bei der digitalen Transformation und auf dem Weg zur Interoperabilität. 

Das Thema „Datenaustausch im Gesundheitswesen“ ist für die Health-Comm nicht neu – welche Aspekte haben sich als besonders wichtig für den Kunden herausgestellt?

Das Thema „FHIR“ steht bei vielen unserer Kunden ganz oben. Mit dem ISiK-Bestätigungsverfahren konnte der Cloverleaf® nun unter Beweis stellen, dass die Cloverleaf® Integration Suite die entsprechenden Anforderungen voll erfüllen kann. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet immer weiter voran. Neue spezialisierte Apps und Mobile Devices werden zunehmend bei der Behandlung von Patienten eingesetzt. Die Zeiten der monolithischen Gesamtsysteme, die alle Daten horten und nur in eigenen Applikationen sichtbar machen, sind vorbei. ISiK vollzieht hier einen Paradigmenwechsel. Die ISiK Schnittstellen ermöglichen jetzt auch unabhängigen Applikationen auf die Patientendaten abfragend zuzugreifen. Die Datenhoheit wird somit in die Hände der Krankenhäuser zurückgegeben. Da die Primärsystem mit der Umsetzung der ISiK Spezifikation nicht nachkommen, wollten wir unseren Kunden eine Alternative bieten, wie sie auch jetzt schon ISiK-konforme Schnittstellen über die Infor™ Cloverleaf® Integration Suite anbieten können. 

Wie geht das Thema „ISiK“ jetzt für die Health-Comm und ihre Kunden weiter? 

Wir stellen unseren Kunden Module (Basis- und Aufbaumodul) als Erweiterung zur bestehenden Cloverleaf®-Installation zur Verfügung, um bereits heute von den Mehrwerten des ISiK-Standards (gem. Vorgabe der Gematik) profitieren zu können. Neben dem Mapping von HL7®v2-Nachrichten auf den ISiK-Standard (gem. FHIR®-Ressource), ist auch eine Wandlung aus anderen Datenformaten realisierbar – sofern die erforderlichen Rohdaten verfügbar sind. Damit ermöglichen wir unseren Kunden beliebige ISiK-Clients in ihre Umgebung zu integrieren. Darüber hinaus unterstützen neue und moderne Apps, digitale Prozesse zu etablieren und den digitalen Reifegrad unserer Kunden anzuheben. Durch unsere ISiK-Module erhalten unsere Kunden die Sicherheit auch von zukünftigen Entwicklungen zum ISiK-Standard zu profitieren.

Sprechen Sie uns an für Ihr passgenaues Erweiterungsangebot. 

Nils Kormann & das Solution-Sales Team unterstützen Sie hierbei gerne!


Vorteile und Nutzen von ISiK:

Die ISiK-Standards sparen wichtige Zeit

Vitalwerte können von den Pflegekräften per Scanner mithilfe von ISiK direkt in ein smartes und intuitives Pflegeexperten-System geschickt werden. Die Daten gelangen dadurch ohne mögliche Fehler beim Ausfüllen von Formularen direkt bei den behandelnden Ärztinnen und Ärzten.

Die ISiK-Standards schaffen Klarheit, ohne Umstände

Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus müssen Patientinnen und Patienten dank ISiK nicht noch einmal – wie oft üblich – persönlichen Daten wie Versicherungsverhältnis und Wohnort angeben. ISiK speichert diese Informationen automatisch und ohne Umstände in der Entlassakte.

Die ISiK-Standards ermöglichen mehr Flexibilität

Patientinnen und Patienten, die beispielsweise nach einer Operation engmaschig betreut werden, müssen regelmäßig Fragebögen ausfüllen. Dank ISiK ist das mit einer App möglich, so dass die Eingabe bequem von zu Hause aus erfolgen kann.

Die ISiK-Standards machen den Weg frei

Die stationäre Behandlung einer Patientin oder eines Patienten geht zu Ende und die anschließende Reha soll starten. Dafür muss eine passende Einrichtung vermittelt werden. ISiK hilft, die geeignete Reha-Einrichtung unkompliziert und schnell zu finden.

Die ISiK-Standards machen stark gegen Viren und Erreger

Wird bei einer Patientin oder einem Patienten ein Virus oder ein Erreger festgestellt, ist das im klinischen Umfeld äußerst problematisch. Hier ist es essenziell, zeitnah wirksame Maßnahmen einzuleiten, um die weitere Ausbreitung effizient zu verhindern. Durch ISiK „sprechen“ die relevanten IT-Systeme miteinander, so dass Daten nicht erst mühsam und zeitaufwendig ermittelt, gesichtet und ausgewertet werden müssen.

Quelle: gematik

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